| Saisonabschlussbericht von Vincent Langer GER-122 | | Drucken | |
| Freitag, 23. Oktober 2009 | |
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Die Surfsaison neigt sich dem Ende zu. Das Wasser in der Ostsee hat nun keine 12 Grad mehr, so dass meine letzte Regatta des Jahres 2009 gerade zu Ende gegangen ist. Grund für mich noch einmal die Saison revue passieren zu lassen und allen Förderern, Freunden und Sponsoren die mich unterstützt haben zu danken.
Die Erste Regatta des Jahres war bei mir gleich eine Herausforderung. Gleich nach dem Surf Festival auf Fehmarn im Mai ging es für mich in den Norden von Dänemark nach Niva. Dort fand der erste Lauf zur Dänischen Meisterschaft statt. Eisige Temperaturen und Wind mit bis zu 20 Knoten ließen Kursrennen und Slalom Elimination zu. Letztendlich war ich mit meinen zweiten Platz Over All überaus zufrieden, zumal es die erste Regatta mit einem neuen Segelsponsor Point 7 war.
Danach stand der erste DWC ( Deutscher Windsurf Cup/höchste Deutsche Regattaserie)des Jahres am Steinhuder Meer an. Nach zwei Tagen fast endlosen Wartens konnten wir endlich aufs Wasser. Jedoch auch nur für zwei Rennen. Der Wind war böig, drehend und Unwetterfronten machten das Regattafahren zur Herausforderung. Letztendlich wurde ich Zweiter hinter Bernd Flessner und vor Helge Wilkens.
Über das Pfingstwochenende fand, wie jedes Jahr das White Sands Festival auf Sylt statt. Die gesamte Deutsche Elite war am Start. Im Kursrennen wurde ich vom Pech verfolgt. Doch im Slalom lief es für mich umso besser. Wir surften über zwei Tage verteilt insgesamt 4 Eliminationen. Davon gewann ich drei Stück. Somit war ich der Erste, der Bernd Flessner in diesem Jahrtausend auf seiner Heimatinsel geschlagen hat, und das noch an seinem Geburtstag. Die gesamte Surfszene war überrascht und es wurde von einigen Magazinen als Sensation gefeiert
Gleich darauf folgte der nächste DWC in Dranske auf Rügen. Doch das wohl sicherste Windrevier in Deutschland ließ lange auf Wind warten. Am vorletzten Regattatag kam dann abends doch noch Wind. Für 2 Kursrennen. Bernd gewann beide, ich wurde 2 Mal zweiter. Im Slalom kämpften Bernd und ich um den Sieg, doch im Eifer des Gefechts wurden wir beide disqualifiziert. Letztendlich war Platz 3 Over all zwar nicht meinen Erwartungen entsprechend, jedoch mit dem Frühstart in der Wertung war das Ergebnis völlig ok.
Endlich stand jetzt das Saison- Meisterschaftsfinale auf Sylt an. Drei Kursrennen wurden abgebrochen, als ich weit in Führung lag. Angeblich war der Wind zu leicht. Extrem schade für mich. Mit diesen Rennen hätte ich die Veranstaltung gewonnen. Für mich unverständlich und unfair. Somit blieb für mich letztendlich Platz 2 im Racing. Im Slalom konnte ich von 5 Eliminationen zwei gewinnen und wurde somit Over all Zweiter. Bernd gewann und Klaas wurde Dritter. Ein Lob muss man dem Veranstalter Choppy Water aussprechen, der ein echt super Event auf die Beine gestellt hat.
Als nächstes ging es für mich zu einem World Tour Event nach Polen. Über 120 Starter nahmen den weiten Weg ins polnische Leba auf sich. Auf diesem Event bin ich mit Top 10 Platzierungen die besten Rennen meines Lebens im internationalen top besetzten Feld gefahren. Der DWC am Schönberger Strand viel wegen Windmangels aus. Ebenso der DWC in Boltenhagen. Der Windgott war uns leider nicht gnädig. Somit war die Regattasaison in Deutschland beendet. Für mich war dies die bisher erfolgreichste Saison. Wir sind in Deutschland insgesamt 10 Slalom Eliminationen gefahren. Ich habe davon FÜNF Stück gewonnen. Bernd hat drei Eliminationen gewonnen, Gunnar zwei und Denis Standhardt eine. Und auch im Kursrennen war es an der Spitze seitdem ich Regatten fahre nie enger gewesen. Doch für mich ist die Regattasaison noch nicht zu Ende. Anfang September heißt es für mich auf nach Nyborg in Dänemark. Dort fand das Finale zur dänischen Meisterschaft statt. Ich wurde dänischer Vize Meister im Racing. Ein toller Erfolg der mich überaus gefreut hat, da auch Schweden und Australier mitgefahren sind. Die nächste Regatta die bei mir auf dem Plan Stand war der Dümmer Slalom Cup oder auch Dümmer See Meisterschaft genannt. Ich gewann die 5 Slalomrennen in Folge und bekam den wohl größten Pokal in meiner Surf- Karriere. Die letzte Regatta stand an. Diese fand im holländischen Makkum statt. Es war die Holländische Formula und Slalom Meisterschaft. Der Wind reichte leider nur an einem Tag für Slalom aus. Doch ich nutze meine Chance und gewann das Slalomrennen vor Josh Angulo, einem Worldcupper und einem Holländer. Das war für mich der beste Saisonabschluss, den ich mir hätte vorstellen können.
Ganz besonders möchte ich noch meinen Sponsoren danken. Point 7- die mich mit Segeln versorgen Starboard- mit denen ich nun schon das fünfte Jahr erfolgreich zusammenarbeite G-shock- die besten Uhren auf dem Markt. Ohne die wären wohl meine Starts nur halb so gut Surfers Paradise- Der Surf-Shop meines Vertrauens Bayer- Mein Verein Nordswell- coole Surfer- Klamotten Maui Jim- polarisierte Sonnenbrillen, perfekt zum Surfen
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